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Geschichte Altreis

Antereu, heute Altrei, wird als Siedlung erstmals im Jahre 1321 urkundlich erwähnt. Damals verlieh der Landesfürst von Tirol, Herzog Heinrich, dem Gottschalk (Gotschalk oder Gottschlin) von Bozen, seinem Pfleger der Gerichtsherrschaft Enn, das Recht, in der Grafschaft Fleims in der Gegend Antereu zehn Höfe zu roden und über deren Bauleute weiterhin die Gerichtsbarkeit auszuüben. Da damals das ganze Fleimstal, das sonst auch politisch dem Hochstift oder Fürstentum Trient unterstand, von den Tiroler Landesfürsten besetzt war, konnte Herzog Heinrich eine solche Verfügung treffen. Gottschalk (Gotschalk) hat wohl die Bauleute für die neuen Höfe in Antereu aus einer anderen Gegend von Deutschtirol herbeigezogen. Die von früheren Historikern geäußerte Meinung, daß Altrei von Langobarden, die ihre germanische Sprache bewahrt hätten, schon zu Beginn des Mittelalters besiedelt worden sei, ist daher kaum richtig.

Das Wappen der Gemeinde Altrei

Wappen der Gemeinde Altrei

Schild geteilt, oben und unten in je fünf Felder gespalten, wechselnd von Schwarz und Silber.

Die zehn Felder des Wappens weisen auf die Gründung des Ortes hin. Im Jahre 1321 ließ der Richter und Pfleger von Enn, Gotschalk (Gottschalk) von Bozen, mit Erlaubnis des Landesfürsten die zehn Höfe von Altrei anlegen.

Verleihungsgeschichte: Vorschlag hK, Gemeinderatsbeschlüsse Nr. 77/C vom 21.12.1967 und Nr. 22/C vom 06.07.1968, D.P.R.A. Nr. 286 vom 07.11.1968, Amtsblatt der Region Nr. 50 vom 20.11.1968.

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